Hinweise für Autoren der KARDIOTECHNIK

Sehr geehrte Autor:innen,

herzlichen Dank für Ihr Interesse an der Mitarbeit in der Fachzeitschrift KARDIOTECHNIK. Diese Zeitschrift veröffentlicht praxisorientierte Wissenschaft und aktuelle Entwicklungen aus dem gesamten Spektrum der extrakorporalen Zirkulation und verwandter Gebiete wie Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Schrittmacherchirurgie und -technik, Anästhesie sowie Labortechnik und technischer Geräte.

Die KARDIOTECHNIK ist in den folgenden medizinischen Datenbanken gelistet: Current Contents Medizin, EMBASE – Excerpta Medica, SCImago Journal & Country Rank, SCOPUS.

Aufgenommen werden bevorzugt klinische und experimentelle Originalarbeiten sowie Arbeiten, die sich mit methodischem und technischem Fortschritt beschäftigen, Kasuistiken von außergewöhnlicher Bedeutung schildern oder einen umfassenden Überblick über ein bestimmtes Gebiet geben.

Es dürfen nur Arbeiten eingereicht werden, die noch nicht veröffentlicht sind, neue Erkenntnisse vermitteln und für die der korrespondierende Autor das Urheberrecht besitzt. Mit Annahme des Manuskripts durch die Schriftleitung erwirbt der Herausgeber alle urheberrechtlichen Verwertungsrechte für die Dauer der gesetzlichen Schutzfrist (§ 64 UrHG). Bereits im Ausland und in anderer Sprache veröffentlichte Artikel bedürfen der unbedingten Freigabe durch den Verlag der Erstveröffentlichung. Der Autor ist dafür verantwortlich, dass bei Einreichung des Manuskripts alle erforderlichen Rechte vorliegen, um potenziellem wissenschaftlichen Fehlverhalten vorzubeugen. Der korrespondierende Autor bestätigt mit der Einreichung, dass alle genannten Autoren an der Arbeit beteiligt waren und einer Veröffentlichung in der KARDIOTECHNIK zustimmen. Alle Manuskripte unterliegen einer anonymisierten Begutachtung (Peer-Review-Verfahren) und einer wissenschaftlichen und redaktionellen Bearbeitung durch die Herausgeber und den Editor, mit der sich der Autor einverstanden erklärt. Über Annahme oder Ablehnung des Manuskripts entscheiden Herausgeber und Editor. Grundsätzlich werden nur Manuskripte angenommen, die den allgemeinen sprachlichen Standards der deutschen Rechtschreibung entsprechen. Herausgeber und Editor behalten sich das Recht auf notwendige Änderungen und/oder Kürzungen nach Rücksprache vor.

Interessenkonflikte müssen bei Einreichung des Manuskriptes angegeben werden. Ein potenzieller Interessenkonflikt besteht dann, wenn Autoren finanzielle oder persönliche Beziehungen zu Dritten haben, deren Interessen vom Artikelinhalt positiv oder negativ betroffen sein könnten. Angaben zur Interessenlage an Artikelinhalten sind gemäß der „Uniform Requirements for Manuscripts Submitted to Biomedical Journals“ des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE) von 2012 seriöse Publikationspraxis und dienen der wissenschaftlichen Transparenz. Auch wenn kein Interessenkonflikt besteht, ist dies explizit anzugeben

Peer-Review-Verfahren, Lektorat und Korrekturen

Nach Eingang eines Manuskriptes entscheidet der Editor in Chief, ob der Peer-Review-Prozess eingeleitet wird. Sofern (1) eine akzeptable wissenschaftliche Qualität vorliegt, (2) das Manuskript inhaltlich den Zielen der Zeitschrift KARDIOTECHNIK entspricht und (3) das Manuskript einen wichtigen Beitrag zur bestehenden Literatur leistet, wird es zur Begutachtung an externe Peer-Review-Gutachter weitergeleitet. Die Zeitschrift wendet hierbei ein einfach verblindetes PeerReview-Verfahren an. Neben der redaktionellen Prüfung findet dazu eine Bewertung durch einen externen Gutachter statt. Danach erhalten die korrespondierenden Autoren den Artikel inklusive der anonymisierten Anmerkungen der Gutachter zurück. Bitte überarbeiten Sie Ihr Manuskript im Hinblick auf die Anmerkungen der Gutachter (Änderungen werden farblich hervorgehoben oder über den Änderungennachverfolgen-Modus von MS Word gekennzeichnet). Bitte kommentieren Sie separat die Fragen und Anmerkungen der Gutachter Punkt für Punkt.

Nach Akzeptanz des überarbeiteten Beitrags zur Veröffentlichung durch den Editor und Benachrichtigung des Autors wird der Artikel über ein Lektorat geprüft, wobei ggf. ergänzende Vorschläge oder Anmerkungen und/ oder Fragen mit der Bitte um Berücksichtigung eingefügt werden. Nach Fertigstellung des Umbruchs bekommt der korrespondierende Autor einen Fahnenabzug der Arbeit als PDF-Datei zugesandt, der auf Druckfehler und sachliche Fehler durchzusehen sowie auf richtige Nummerierung und Stellung von Abbildungen, Tabellen und Bildunterschriften zu überprüfen ist. Anmerkungen bzw. ggf. Korrekturen von Seiten des Autors sind in dieser Phase in der pdf-Datei als Kommentar o. Ä. einzufügen. Die genannte Frist für die Rückgabe des Fahnenabzugs ist unbedingt einzuhalten. Nach Druckfreigabe sind Änderungen durch den Autor nicht mehr möglich.

Sonderdrucke/Belege

Pro Beitrag werden drei Beleghefte zur Verfügung gestellt. Zusätzliche Exemplare und Sonderdrucke können gegen Berechnung bestellt werden. Bitte schicken Sie das komplette Material auf elektronischem Wege (per E-Mail) direkt an unseren Herausgeber Herrn Johannes Gehron. Von dort aus wird der Beitrag zur inhaltlichen Begutachtung weitergeleitet. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Bitte wenden Sie sich bei Unklarheiten und/oder Fragen jederzeit an uns.

Art und Zusammensetzung der Manuskripte

Bei Einreichung eines Manuskripts sind unbedingt
folgende strukturelle und inhaltliche Voraussetzungen zu beachten.

Checkliste für die korrekte Struktur des Manuskripts
  • Titel der Arbeit
  • Autoren in folgendem Format: B. Müller,
    M. Schmidt …
  • Name des Instituts/der Klinik inkl. Leitung
    bzw. Direktion in folgendem Format: Institutsname (Direktor: Name mit Titel)
  • Versandadresse für Korrekturen inkl. Telefonnummer und E-Mail-Adresse (Die vollständige Anschrift des korrespondierenden Autors mit
    Titel und Vornamen ist am Anfang des Beitrags
    anzugeben.)
  • Zusammenfassung, Schlüsselwörter (deutsch)
    und Abstract, Keywords (englisch)

Jeder Arbeit ist eine Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen in Deutsch und Englisch voranzustellen. Die Zusammenfassungen/Abstracts sind so
abzufassen, dass sie ein kondensiertes, aber vollständiges Extrakt der Arbeit darstellen und für Dokumentationssysteme geeignet sind. Darunter sind je bis zu
5 Schlüsselwörter in Deutsch und in Englisch anzugeben, die für Registrierungs- und Dokumentationszwecke benötigt werden.
Für den nun folgenden wissenschaftlichen Text
empfiehlt sich die wissenschaftlich etablierte Standardgliederung nach der IMRaD-Struktur (Einleitung, Methoden, Ergebnisse und Diskussion).

  • Einleitung
    Definieren Sie kurz Problemstellung, Kontext und
    Ziel der Arbeit.
  • Material und Methoden
    Beschreiben Sie die Auswahl der Patienten oder Labortiere, und stellen Sie Methoden, Versuche sowie
    statistische Methoden so ausführlich dar, dass andere Personen die Ergebnisse nachvollziehen können.
    Quantifizieren Sie die Befunde und stellen Sie sie mit
    geeigneten Indikatoren von Messfehlern oder Ungenauigkeiten dar (z. B. Konfidenzintervall).
  • Ergebnisse
    Stellen Sie die Ergebnisse in logischer Reihenfolge
    in Text, Tabellen und Abbildungen vor, und beschreiben Sie im Text zusammenfassend nur die wichtigsten Beobachtungen.
  • Diskussion
    Stellen Sie die wesentlichen Aspekte der Arbeit heraus und setzen Sie diese Beobachtungen in Beziehung zu anderen relevanten Ergebnissen des bisher
    bekannten Kontexts der Arbeit. Diskutieren Sie die
    möglichen Konsequenzen der Ergebnisse für die klinische Praxis und für weitere Forschungsmöglichkeiten.
  • Limitationen
    Hier können Punkte genannt werden, die die Ergebnisse einschränken oder in Frage stellen. Auch Aspekte, die bei der Ergebnisinterpretation berücksichtigt
    werden sollten, sind hierin zu beschreiben.
  • Schlussfolgerung oder Fazit
    Was bedeuten die Ergebnisse der Arbeit für den Anwender? Hier wird noch einmal kurz zusammengefasst, was die Studienergebnisse für die Praxis aussagen.
  • Ethische Aspekte
    Klinische oder experimentelle Studien mit bzw. an
    Personen müssen von der zuständigen Ethikkommission begutachtet und gebilligt worden sein. Bei tierexperimentellen Studien wird vorausgesetzt, dass die
    entsprechenden Standards des Tierschutzgesetzes berücksichtigt wurden.
  • Interessenkonflikte
    Mögliche Interessenkonflikte, wie oben benannt,
    müssen definiert werden. Auch wenn keine Interessenkonflikte bestehen, ist dies anzugeben:
    Die Autoren geben an, keine Interessenkonflikte zu
    haben.
  • Literatur
    Hier dürfen nur die im Text zitierten Autoren genannt werden. Das Literaturverzeichnis ist durchzunummerieren.
    Literaturverweise werden gemäß der Reihenfolge, in der
    sie im Text vorkommen, arabisch nummeriert. Das Literaturverzeichnis muss die vollständigen Titel der Arbeiten,
    die nach internationalem Brauch abgekürzten Schriftentitel mit Band, Seitenanfangs- und Seitenendzahl sowie
    Jahreszahl enthalten. Um Einheitlichkeit zu gewährleisten und eine umfangreiche Überarbeitung zu vermeiden,
    nutzen Sie für eine automatische Zitierung Literaturverwaltungsprogramme wie Citavi, Endnote, Mendeley, Zotero usw. Die KARDIOTECHNIK verwendet als Zitierstil den Springer Vancouver Stil, dieser steht bei den
    meisten Programmen als Download zur Verfügung
Originalarbeiten: Beispiel im Text: Because this may not prevent a compromised coronary and cerebral supply, an upgrade from isolated veno-arterial ECLS to a veno-arterial-venous ECLS, by adding a central venous perfusion cannula, may be a safe therapeutic option [27]. The partial separation of the arterial inflow into the venous system allows for partial pre-pulmonary oxygenation and thus may prevent the ejection of deoxygenated blood into the systemic circulation [1,27,28]. Referenzangabe im Literaturverzeichnis: 1. Napp LC, Kühn C, Hoeper MM, Vogel-Claussen J, Haverich A, Schäfer A, et al. Cannulation strategies for percutaneous extracorporeal membrane oxygenation in adults. Clin Res Cardiol. 2016;105(4):283- 96. doi: 10.1007/s00392-015-0941-1. Referenzangabe im Literaturverzeichnis für andere Schriften: Bücher: Kroidl RF, Nowak D, Seysen U (Hg): Bewertung und Begutachtung in der Pneumologie. Stuttgart: Thieme; 2008. Buchkapitel: Gellert K: Gewebeklebung in der Thoraxchirurgie. In: Ringe B (Hg): Gewebeklebung in der Chirurgie. Stuttgart: Thieme; 2001: 40-41. Internetseiten: Huber W: Menschenwürde und Forschungsfreiheit, unter: http://www.ekd.de/vortraege/2002/bioethik_huber-020128.html. (26.04.2010).

Sonderfall: Fallbeschreibungen, Übersichtsarbeiten, technische Beschreibungen: Bei Artikeln dieser Art bleiben Zusammenfassung und Abstract sowie das Literaturverzeichnis erhalten, die Artikel sollten dann aber in Einleitung

Nice to have
  • Danksagungen an Mitarbeiter für deren finanzielle oder sonstige Unterstützung können am Ende des Textes aufgeführt werden.
  • Wissenschaftlicher Kurzlebenslauf Ein kurzer Lebenslauf Ihres wissenschaftlichen Werdeganges kann am Ende der Arbeit erscheinen (max. 100 Wörter). Diese kann mit oder ohne Foto (Passbild) eingereicht werden.
  • Grafik Abstract Eine grafische Darstellung der Zusammenfassung kann optional direkt am Anfang des Fachbeitrages stehen. Hierüber wird die Arbeit zusammenfassend visualisiert.
  • Highlights Die Highlights der Arbeit können am Anfang über Bullet points oder als Fließtext zum Herausstellen der Ergebnisse dargestellt werden.
  • ORCID ID Die ORCID ID stellt eine feststehende und eindeutige digitale Codierung dar. Hierüber sind Sie als Autoreindeutig identifizierbar. Siehe auch https://orcid.org/
  • Digitales Supplement Für Zusatzinformationen, die entweder über den normalen Umfang hinausgehen oder nur einzelne Leser interessieren könnten, da sie sehr in die Tiefe gehen oder weitere Auswertungen, tabellarische Zusammenstellungen oder Ähnliches enthalten, bieten wir die Möglichkeit eines digitalen Supplements. Dieser wird auf der Website der DGfK platziert und kann über einen QR-Code eingesehen werden.

Formelle und technische Vorgaben

Angenommen werden nur per Computer erfasste Manuskripte, die als Word-Datei oder andere Alternativen wie z. B. Libre Office oder Open Office und PDFs (Original inkl. Bilder bzw. Grafiken) als Übersicht eingereicht werden.

Abbildungen, Grafiken, Tabellen Abbildungen und Grafiken werden arabisch durchnummeriert (Abb. 1), die Tabellen bekommen eine eigene, ebenfalls arabische Nummerierung (Tab. 1). Die Bildunterschriften/Legenden sind gesondert aufzuführen. Im Manuskript sind unbedingt die Hinweise auf die jeweiligen Abbildungen/Grafiken/Tabellen anzugeben. Kurze, klare Bildunterschriften machen die nochmalige Beschreibung im Text überflüssig. Der korrespondierende Autor ist verantwortlich, dass die Reproduktion von Abbildungen, auf denen ein Patient erkennbar ist, vom Dargestellten bzw. dessen gesetzlichem Vertreter genehmigt worden ist und dass der Redaktion bei Drucklegung eine schriftliche Einverständniserklärung der abgebildeten Personen vorliegt. Unkenntlich abgebildete Personen unterliegen strengen rechtlichen Anforderungen. Abbildungen aus anderen Büchern, Zeitschriften oder dem Internet bedürfen einer schriftlichen Abdruckgenehmigung. Dies gilt auch für Fotografien von Personen. Es gilt in jedem Fall die DSGVO als grundlegende Regelung zu beachten. Aus diesem Grund sollte am besten eigenes, unveröffentlichtes Bildmaterial verwendet werden. Abbildungen/Grafiken/Tabellen sind prinzipiell im jeweiligen Originalformat, in dem sie erstellt wurden,

abzuspeichern und als eigenständige Datei – vom Text getrennt – mitzuliefern.

  • Checkliste zu technischen Aspekten der Einsendung des Manuskriptes Text-Datei (MS Word oder anderes Textprogramm wie Open Office) mit Text und Grafiken bzw. Abbildungen und Tabellen (inkl. Abbildungs- bzw. Tabellenunterschriften)
  • PDF-Datei inkl. Grafiken bzw. Abbildung und Tabellen
  • Abbildungen, Grafiken und Tabellen als eigenständige Dateien getrennt vom Text, Word-Datei mit Legendentext der Abbildungen, Grafiken usw.:
    • Abbildungen mit mindestens 300 dpi
    • Grafiken in einem Zeichenprogramm erstellt – möglichst als EPS-Format; es sollten grundsätzlich keine Powerpoint-Dateien eingesendet werden. Es ist darauf zu achten, dass Grafiken möglichst nicht in einem Pixelformat (z. B. .jpg oder png) gespeichert werden. Möglich ist auch ein svg-Format.
    • Tabellen im Excel-Format o. ä. Jede Tabelle auf einem eigenen Tabellenblatt. Möglich sind auch Tabellen in einer Text-Datei.
    • Diagramme können im Excel-Format wie auch in einem Zeichenprogramm erstellt werden. Jedes Diagramm auf einem separarten Tabellenblatt bzw. in einzelnen Dateien.

Supportformular
Name  
E-Mail  
Betreff  
Beschreibung   
Bitte Zeichenfolge eingeben 
Laden …

Anhang   Dateien anhängen
Sämtliche Dateien dürfen bis zu 20 MB groß sein.
   
powered by

Einloggen in den Mitgliederbereich

 Bitte benutzen Sie zum Einloggen die Mailadresse, die bei der DGfK hinterlegt ist oder Ihren Benutzernamen. Dieser besteht aus den ersten zwei Buchstaben Ihres Vornamens und ihrem Nachnamen.

 

 

Please enter your username or email address. You will receive a link to create a new password via email.