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Einleitung

Für die Durchführung der extrakorporalen Zirkulation (EKZ) sind umfassende Kenntnisse und ein Verständnis für die komplexen Zusammenhänge zwischen Patient und Herz-Lungen-Maschine (HLM) sowie eine angemessene Praxiserfahrung unbedingte Voraussetzung. Mit der Herz-Lungen-Maschine wird die Kreislauf- und Lungenfunktion vollständig von einem technischen Gerät übernommen. Der Perfusionist wird zur eigenständigen Steuerung der Maschine herangezogen und hält damit während des herzchirurgischen Eingriffs den Patienten am Leben. Das Maß der Verantwortung wird dadurch unterstrichen, dass eine unsachgemäße Führung der Perfusion direkte Auswirkungen auf den Operationserfolg und das Leben des Patienten hat. Die Perfusion von Neugeborenen und Kindern erfordert besonders tiefgehende Kenntnisse bezüglich der Pathophysiologie der zu Grunde liegenden Erkrankungen, um während der EKZ entsprechend darauf eingehen zu können. Zahlenmäßig dominieren die Herzoperationen bei Patienten im Erwachsenenalter.

Zuletzt geändert am 22. März 2022

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