Herzrhythmus­störungen: Ultraschall lokalisiert die Auslöser

„New York − US-Forscher haben eine Methode entwickelt, um mit einem konventionellen Ultraschallgerät den Ausgangspunkt von Herzrhythmusstörungen zu ermitteln. In einer randomisierten Studie in Science Translational Medicine (2020; doi: 10.1126/scitranslmed.aax6111) war das „Electromechanical Wave Imaging“ zuverlässiger als die Analyse eines 12-Kanal-EKGs.




Das Herz ist eine elektromechanische Pumpe. Damit sich die Myokardzellen zusammen­ziehen können, müssen sie elektrisch aktiviert werden. Diese elektrischen Impulse kommen beim gesunden Herzen vom Sinusknoten, der normalerweise den Takt bestimmt. Sie werden über ein Reizleitungssystem spezialisierter Zellen wellenartig über den gesamten Herzmuskel verteilt. Wenn die Impulse die Muskelzellen erreicht haben, kommt es zu einer Kontraktion. …“

aerztebatt.de, 31. März 2020

weitere Informationen