Mitteilungen der Deutsche Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.

Mitteilungen der DGfK


European Board of Cardiovaskular Perfusion: Neuer deutscher EBCP-Delegierter

Auf der Vorstandssitzung der DGfK vom 21. 9. 2011 in Berlin ist Adrian Bauer nach drei Jahren von der Position des nationalen Delegierten zurückgetreten. Weiterhin wurde Jan Schaarschmidt für die ehrenamtliche Position des „German Delegate“ vorgeschlagen und einstimmig nominiert. Nach kurzer Beratung beschloss das Gremium, Jan Schaarschmidt als Nachfolger für das General Board Meeting des EBCP am 30. 9. 2011 in Lissabon, Portugal, zu benennen und zur Abstimmung vorzuschlagen. Jan Schaarschmidt arbeitete von 2002 bis Juli 2011 als klinisch tätiger Kardiotechniker am Herzzentrum der Universität Leipzig und erwarb das ECCP im Jahr 2004. Von 2008 bis 2009 studierte er an der Universität Aarhus, Dänemark. Hier erwarb er den Abschluss „Master in Cardiovascular Technology“ (MCT). Seit August 2011 ist er am MediClin Herzzentrum Coswig tätig und wird somit die Arbeit von Adrian Bauer als Delegierter nahtlos fortführen. Sein Hauptinteresse gilt u. a. der Verringerung der durch kardiopulmonalen Bypass induzierten systemisch inflam matorischen Reaktion und der Anwendung minimierter EKZ-Systeme. Jan Schaarschmidt ist verheiratet und hat eine Tochter. Zu erreichen ist Jan Schaarschmidt für Fragen rund um das EBCP vorrangig per E-Mail.
Jan Schaarschmidt MediClin Herzzentrum Coswig Abteilung Kardiotechnik Lerchenfeld 1 06869 Coswig

Jan Schaarschmidt, Coswig, KARDIOTECHNIK Dezember 2011


Satzungsänderung der DGfK

In der Mitgliederversammlung vom 14. 11. 2010 in Weimar wurde über eine Satzungsänderung diskutiert und abgestimmt (siehe auch KARDIOTECHNIK Heft 4/2010). Die Änderung betrifft die §§ 7.1 und 7.4. § 7.1 Der Vorstand: Die Bezeichnung des Vorstands ändert sich: – aus „der Vorsitzende“ wird „Präsident der DGfK“ – aus „der stellvertretende Vorsitzende“ wird „Vizepräsident der DGfK“.§ 7.4 Amtsperioden: Es ändert sich die Wahlperiode und die Wiederwahl: – Die Amtsperiode beträgt jetzt für alle Vorstandsmitglieder drei Jahre. Das Amt des Präsidenten und das Amt des Vizepräsidenten können in der Zukunft maximal nur über zwei aufeinanderfolgende Amtsperioden wahrgenommen werden. Die Änderung wurde am 21. 7. 2011 vom Amtsgericht Düsseldorf bestätigt.

Vollständige Satzung

Christoph Benk, Freiburg, KARDIOTECHNIK Dezember 2011


Erster ECCP-Upgrade-Kurs (2011)

Den ersten Block – mit wissenschaftlichtechnischem Schwerpunkt – zur Erlangung der ECCP-Zertifikation haben 12 Teilnehmer aus ganz Deutschland an der Hochschule Furtwangen, Villingen-Schwenningen, Ende Juli und Ende September erfolgreich absolviert. Wesentliche Schwerpunkte wie physikalische Grundlagen, Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten und technische Aspekte der EKZ wurden von den Dozenten der HFU unter der Leitung von Prof. Dr. Haimerl den Teilnehmern vermittelt. Behandelt wurden zudem die Vorbereitung der Projektarbeiten und die mündliche Prüfung. Weiterhin wurden kritische Situationen aus der klinischen Praxis am EKZ-Simulator nachgestellt. Hervorzuheben ist der gute kollegiale Austausch und der Einblick in die Arbeitsabläufe anderer Kliniken in einer ungezwungenen Expertenrunde. Die Teilnehmer starteten im Oktober den zweiten Block des Upgrade-Kurses und absolvierten im November 2011, nach dem dritten Block, die Prüfung.

Informationen zum Upgrade-Kurs

Christoph Schneider, Harald Keller, Michael Ertl KARDIOTECHNIK Dezember 2011


E-Mail-Adressen bei der DGfK

Über 180 Kolleginnen und Kollegen haben bereits eine E-Mail-Adresse bei der DGfK. Dieser Service ist für Mitglieder des Verbands kostenlos und ermöglicht den Zugang zum geschützten Bereich auf der Webseite www.dgfkt.de. Bei den vergebenen dgfkt.de-Mail-Adressen handelt es sich um Weiterleitungen an bereits vorhandene, vom Teilnehmer bei der Anmeldung mitgeteilte Adressen. Beispiel: max.mustermann@ dgfkt.de ->automatische Weiterleitung-> maxmustermann@web.de. Die Verbreitung aktueller Informationen vom Vorstand der DGfK über den E-Mail- Verteiler soll intensiviert werden. Leider sind jedoch einige Mails nicht zustellbar da sich die Weiterleitungsadressen geändert haben und dieses dem Verband nicht mitgeteilt wurde. Alle Teilnehmer, die bereits eine Adresse bei der DGfK haben, werden hiermit gebeten, eine E-Mail an abgleich@dgfkt.de zu senden, in der sie uns eine aktuelle, gültige Weiterleitungsadresse mitteilen. Sie erhalten dann eine Bestätigungsmail, in der wir auch die Zugangsdaten zum geschützten Mitgliederbereich noch einmal übermitteln.

Dr. D. Buchwald, E-Mail-Dienste der DGfK, KARDIOTECHNIK September 2011


Upgrade-Kurs zum nachträglichen Erhalt des ECCP

Die Kurse laufen in diesem Jahr an und finden in drei Themenblöcken, verteilt auf 5 Wochen Unterricht statt. Termine und Veranstaltungsorte:

Block 1: Wissenschaftlich/Technischer Block, Hochschule Furtwangen/Villingen- Schwenningen

Block 2: Perfusion College, Kerkrade

Block 3: Medizinischer Block, Akademie für Kardiotechnik, Berlin

Bitte beachten Sie, dass Sie alle Blöcke des Upgrade-Kurses abgeschlossen haben müssen und dass Ihre Belegarbeit anerkannt sein muss, um die Prüfung ablegen zu können! Pro Block kann nur eine begrenzte Teilnehmerzahl aufgenommen werden. Die Einteilung hierfür läuft chronologisch nach Posteingangsstempel der Anmeldungen. Da die Finanzierung des Kurses bei einer Laufdauer von 5 Jahren sehr schwierig ist und die DGfK sicherstellen will, die Gebühr unter 1000 Euro pro Teilnehmer zu halten, wurde während der Vorstandssitzung vom 1. 4. 2011 entschieden, den Kurs zunächst nur für drei Jahre anzubieten. Prinzipiell kann der Kurs innerhalb eines Jahres (5 Wochen/Jahr) oder auch in bis zu 3 Jahren (1–2 Wochen/Jahr) absolviert werden. Unter Umständen kann es also sein, dass den Kollegen Ausweichtermine angeboten werden müssen. Die Kursgebühren errechnen sich aus den Kosten für die Anwesenheitskurse. Für Nichtmitglieder liegen sie bei 960 Euro, für Mitglieder des Verbands bei 860 Euro. Bitte geben Sie auch alle Vorbildungen wie Fachkurse oder Hochschulweiterbildungen mit an und legen Sie der Anmeldung eine Kopie der Abschlüsse bei. Es können Anerkennungen durchgeführt werden. Somit kann es sein, dass es nach erfolgter Einzelfallprüfung nicht nötig ist, alle Blöcke der Weiterbildungsmaßnahme absolvieren zu müssen. Auf der Website der DGfK finden Sie alle weiterführenden Informationen und den Antrag zum Download. Sollten Sie organisatorische Fragen haben, können Sie sich an Frau Pötzsch (wochentags unter der Telefonnummer 034903/49-352) wenden . Für alle weiteren Fragen steht Ihnen der akademische Beirat immer zur Verfügung. Bitte schicken Sie den Antrag an: Sekretariat des Akademischen Beirats der DGfK e. V., MediClin Herzzentrum Coswig Frau Andrea Pötzsch Lerchenfeld 1, 06869 Coswig

Adrian Bauer Vorsitzender Akademischer Beirat Deutsche Gesellschaft für Kardiotechnik e. V. Komitee des EBCP, KARDIOTECHNIK Mai 2011


Rezertifizierung EBCP 2011

Bis zum Ende des Jahres müssen sich alle Kollegen mit dem Rezertifizierungszeitraum 2009/10/11 rezertifizieren. Bitte überprüfen Sie Ihre Rezertifikationskarte auf die Dauer Ihrer Zulassung und senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen (weitere Informationen) an die untenstehende Adresse (Formulare).
Rezertifizierung nach langer Pause: Alle Nachweise über praktische und theoretische Arbeit müssen aufgearbeitet und eingesendet werden. Dies gilt für alle verpassten Zeiträume gleichermaßen. Wenn zum Beispiel die letzte Rezertifizierung bis 2003 gültig war, dann müssen die Jahre 2004 bis 2006 und 2007 bis 2009 nachgewiesen werden. Der dann gültige neue Rezertifizierungszeitraum gilt von 2010 bis 2012:

1. Praktische Tätigkeit, mindestens 40 EKZ
2. Fort- und Weiterbildung: Nachweise von letzter Zertifizierung bis 3 Jahre später und dann alle folgenden 3-Jahres-Intervalle (Tipps und Informationen). Um das Gleichbehandlungsprinzip gegenüber allen Kollegen und Kolleginnen, die sich stetig rezertifiziert haben, zu wahren, muss auch hier die gesamte Gebühr für die relevanten Zeiträume bezahlt werden (d. h. für alle offenen 3-Jahres-Intervalle bis 2010 jeweils 48,00 Euro).

Akademisches Komitee des EBCP, KARDIOTECHNIK Mai 2011


Erste Klausurtagung der Fachabteilungsleiter Kardiotechnik

Vom 1. bis 2.4.2011 fand die erste Klausurtagung der leitenden Kardiotechniker/-innen in Deutschland am Ebnisee (Baden- Württemberg) statt. Das Treffen stand ganz im Zeichen der Historie, denn dort wurden schon vor mehreren Jahrzehnten Zusammenkünfte von Herzchirurgen und Kardiotechnikern abgehalten. Um wichtige berufspolitische wie auch fachliche Vorstellungen und Ziele besser und vor allem zeitlich angemessen vermitteln zu können, hat der Vorstand der DGfK beschlossen, diese Klausurtagung erstmals fernab der Jahrestagung abzuhalten. So soll sie als regelmäßige und feste Institution verankert werden. Die Klausurtagung wurde von Anfang an sehr gut angenommen. Durch eine streng geführte Agenda hatte diese Tagung einen stark ausgeprägten Arbeitscharakter. Sehr angenehm war das harmonische und von Respekt geprägte Miteinander. Die Punkte wurden in teilweise kontroverser, aber immer auch konstruktiver Diskussion besprochen und auch teilweise mit Zielen definiert. Weitere Schritte in der Berufsanerkennung, Gründung von Arbeitsgruppen, Neuauflage Handbuch der Kardiotechnik, Etablierung von Perfusionsleitlinien wie auch das viel diskutierte Thema ECMO/ECLS ohne kardiotechnischen Support wurden in der Agenda abgearbeitet. Resultierend kann man durchaus feststellen, dass diese Klausurtagung ein voller Erfolg war. Es wurden viele Übereinstimmungen in den verschiedenen Themenbereichen gefunden, auch Bereitschaft zur aktiven Mitgestaltung der Verbandsarbeit signalisiert. Auch die Aufforderung, die unterschiedlichen Themen und Ergebnisse an Kollegen und die entsprechenden Stellen weiterzuleiten, wurde positiv angenommen.

Gernot Hipp, Mitglied des DGfK-Vorstands, KARDIOTECHNIK Mai 2011


Akkreditierung von Berliner Studiengängen

Am 14. 12. 2010 wurde die erfolgreiche Akkreditierung der Studiengänge Cardiovascular Perfusion und Allied Health (Physician Assistance) der Steinbeis-Hochschule Berlin bekanntgegeben. Die Studiengänge sind am Deutschen Herzzentrum Berlin angesiedelt, Institutsdirektor ist Dipl.-Med. Päd. Frank Merkle. Die Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat ist für Studiengänge vorgeschrieben, um die Bologna-Konformität und Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Der Studiengang Cardiovascular Perfusion ist europaweit der erste akkreditierte Studiengang zur Ausbildung klinischer Kardiotechniker mit integrierter staatlicher Ausbildung. Die Absolventen erhalten die Abschlüsse Bachelor of Science und Staatlich geprüfter Kardiotechniker sowie das Zertifikat des European Board of Cardiovascular Perfusion.

Johannes Gehron, KARDIOTECHNIK Februar 2011


20 Jahre Zeitschrift KARDIOTECHNIK

Liebe Leserinnen und Leser, mit dem aktuellen Heft Ausgabe Februar 2011 erscheint die erste Ausgabe des 20. Jahrgangs der KARDIOTECHNIK. Für die Herausgeber ein Anlass, stolz zu sein, dass Jahr für Jahr vier Ausgaben der Fachzeitschrift mit einem vielfältigen Angebot von interessanten Beiträgen erschienen ist. Die DGfK hatte sich 1991 nach einer etwa 2-jährigen Pause entschlossen, die Zeitschrift grundlegend umzugestalten und mit einem neuen Redaktionsteam zu starten. Auf den ersten Schriftleiter Heinz-Hermann Weitkemper, Bad Oeynhausen, folgten Stefan Meyer und Alexander Vehling, Köln. Seit 2008 kümmert sich Johannes Gehron, Gießen, um die Autoren und das Redaktionsteam der Zeitschrift. Zwanzig Jahre KARDIOTECHNIK sind auch ein Grund, sich bei den vielen Autoren zu bedanken, die mit ihrem Einsatz regelmäßig interessante Beiträge zur Aus- und Fortbildung geschrieben haben. Bitte weiter so! (Abbildung: Erstes Heft des Jahrgangs 1992).

Ihre Redaktion KARDIOTECHNIK, KARDIOTECHNIK Februar 2011


Wissenschaftlicher Beirat unter neuer Leitung

Der bisherige Leiter des wissenschaftlichen Beirats und jetzige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik, Herr Dipl.- Ing. Christoph Benk, hat im Rahmen der Jahrestagung der DGfK im November 2010 in Weimar bekanntgegeben, dass die Leitung des Beirats von Herrn Dr. Dirk Buchwald, Bochum, übernommen wird. Der wissenschaftliche Beirat besteht nunmehr aus 11 Personen verschiedener Fachbereiche. Zu den Hauptaufgaben zählt in diesem Jahr die wissenschaftliche Organisation der kommenden 40. Jahrestagung der DGfK. Diese wird erstmalig gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie veranstaltet und dadurch um die Bereiche Rhythmustherapie und Intensivmedizin erweitert.



Kontakt zum wissenschaftlichen Beirat können Sie über Dr. Dirk Buchwald aufnehmen.

Christoph Benk Präsident der DGfK, KARDIOTECHNIK Februar 2011


Abteilungsleitertreffen

Auf den Abteilungsleitersitzungen unserer letzten Jahrestagungen konnten wegen knapper Zeit viele Themen nicht ausreichend besprochen werden. Da wir noch großen Diskussionsbedarf sehen, wurde am 12.11.2010 auf der Vorstandssitzung beschlossen, eine Klausurtagung aller kardiotechnischen Abteilungsleiter/-innen oder Stellvertreter zu organisieren. In Kliniken ohne kardiotechnische Leitung ist selbstverständlich ein Vertreter der Abteilung zur Klausurtagung eingeladen. Diese Klausurtagung findet vom 1. bis 2.4.2011 im Hotel Schassberger Ebnisee unweit Stuttgart statt. Die ausführlich zu diskutierenden Themen wurden auf der letzten Abteilungsleiterkonferenz in Weimar festgelegt:

1. Weitere Schritte zur Berufsanerkennung („Upgrade-Kurs“)
2. Gründung von Arbeitsgruppen
3. Etablierung von Perfusionsleitlinien
4. ECMO/ECLS ohne kardiotechnischen Support
5. Abstracts für wissenschaftliche Tagungen anderer Fachdisziplinen.

Für DGfK-Mitglieder wird die Übernachtung/Bewirtung übernommen, Nichtmitglieder tragen die Übernachtungskosten selbst. Für die Fahrtkosten müssen alle Teilnehmer selbst aufkommen. In den nächsten Tagen erfolgt die Einladung per Post direkt an die Abteilungsleiter/-innen.

Christoph Benk Präsident der DGfK, KARDIOTECHNIK Februar 2011