Deutsche Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.

Fortbildung


Prüfen Sie Ihr Fachwissen


Lieber Internetnutzer,

ich möchte Ihnen die Möglichkeit geben, Ihr Fachwissen in Form eines Quiz zu prüfen. Dieses Quiz wird jeden Monat um weitere Fragen ergänzt und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll Ihnen in unterhaltsamer Form Ihr Wissen auffrischen. Vor der Veröffentlichung der Fragen und Antworten auf den Internetseiten der DGfK werden diese mit dem wissenschaftlichen Beirat der DGfK abgestimmt. Gerne können Sie mir auch Fragen oder Themenvorschläge zusenden.
Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß mit den Fragen zu den Themen: Thrombozyten, Säure-Basen-Haushalt, Anomalie, Blutkreislauf, Gefäßwiderstand, Katecholamine, Gehirn, Protamin und Heparin, Erythrozyt, Niere, Koronarversorgung, Atmung, Sauerstoff, Koronardurchblutung, Lungenödem, Hygiene, Aktionspotential, Eisenmenger-Syndrom, Sauerstoffdissoziationskurve, Medizinische Umrechnungen, ARDS, Kreatinin,

Maik Foltan, Webmaster der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.


Thema: Thrombozyten

1.Die Lebenszeit eines Thrombozyten beträgt

a) ca. 3-5 Tage
b) ca. 5-7 Tage
c) ca. 7-9 Tage
d) ca. 9-11 Tage
e) ca. 11-15 Tage

2. Die normale Thrombozytenanzahl beträgt

a) 100 000-250 000 /µl
b) 150 000-300 000 /µl
c) 200 000-350 000 /µl
d) 200 000-400 000 /µl


3. Bei einem Abfall der Thrombozytenanzahl(Thrombozytopenie) unter welchen Wert
ist mit Störungen der initiale Blutstillung zu rechnen?

a) 140 000 /µl
b) 120 000 /µl
c) 100 000 /µl
d) 80 000 /µl
e) 50 000 /µl

4. Beim Bernard-Soulier-Syndrom zeigen sich bei betroffenen Patienten

a) schwere Blutungen im Bereich der Haut und Schleimhäute
b) eine Thrombozytopenie
c) eine Vergrößerung des Durchmessers der Thrombozyten
d) einen Defekt des Glykoproteinkomplex (GP)

e) Nur Aussage a) und b) sind richtig
f) Nur Aussage a), b) und d) sind richtig
g) Alle Aussagen sind richtig

Thema: Säure-Basen-Haushalt

1. Welches Organ ist nicht an der Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes beteiligt?

a) Lunge
b) Leber
c) Niere
d) Milz
e) Blut

2. Welche Aussage zum Laktat ist nicht richtig?

a) Laktat entsteht durch anaerobe Glykolyse
b) Laktat entsteht aus Pyruvat
c) Laktat wird duch oxidative Phosphorylierung abgebaut
d) Die normale Serumkonzentration des Laktates liegt bei 10 mmol/l


3. Was wird nicht im Stewart-Modell beschrieben?

a) Die Einbeziehung des Prinzips der Elektroneutralität
b) Das Dissoziationsgleichgewicht aller unvollständig dissoziierten Substanzen
c) Die Einbeziehung des Laktats in den Säure-Basen-Haushalt
d) Die Möglichkeit der Berechnung der Gesamtmenge einer unvollständig dissoziierten Substanz
e) Die Berechnung der Elektrolytverschiebung im extrazellulären Volumen


4. Die Anionenlücke beträgt unter physiologischen Bedingungen

a) 05-10 mmol/l
b) 10-15 mmol/l
c) 15-20 mmol/l
d) 20-25 mmol/l
e) 25-30 mmol/l

Thema: Anomalie

1. Das Cor triatriatum ist ein kongenitaler Fehler und betriff fast immer

a) Den rechten Vorhof
b) Den linken Vorhof
c) Den rechten Ventrikel
d) Den linken Ventrikel

2. Die funktionelle Auswirkung des Cor triatriatum ist vergleichbar mit einem/einer:

a) ASD
b) VSD
c) Trikuspitalklappenstenose
d) Mitralklappenstenose


3. Der häufigste angeborene Herzfehler ist ein

a) ASD
b) VSD
c) PDA
d) ISTA


4. Bei wieviel Prozent der Patienten mit einem Sinus venosus Defekt ist eine partielle Lungenfehleinmündung vorhanden

a) Ca. 60 %
b) Ca. 70 %
c) Ca. 80 %
d) Ca. 90 %

Thema: Blutkreislauf

1. Wie viel Prozent des zirkulierenden Blutvolumens von 5 l befinden sich im venösen Gefäßsystem?

a) ca. 40-50 %
b) ca. 50-60 %
c) ca. 60-70 %
d) ca. 70-80 %
e) ca. 80-90 %

2. Der Gesamtquerschnitt der Kapillargefäße beträgt

a) ca. 0,05 m2
b) ca. 0,1 m2
c) ca. 0,2 m2
d) ca. 0,3 m2
e) ca. 0,5 m2


3. Welche Aussage zum Preload ist nicht richtig?

a) Ist durch die Länge der Herzmuskelfasern am Ende der Diastole bestimmt
b) Ist direkt abhängig vom systemischen Gefäßwiderstand
c) Kann mittels enddiastolischen linksventrikulären Druckes bestimmt werden
d) Reguliert teilweise die Stärke der Ventrikelkontraktion
e) Ist durch das enddiastolische linksventrikuläre Blutvolumen bestimmt

4. Welche Aussage zum systemischen arteriellen Blutdruck ist nicht korrekt?

a) Ist direkt proportional zum zirkulierenden Blutvolumen
b) Ist abhängig vom Schlagvolumen
c) Ist abhängig vom präkapillaren Widerstand
d) Wird durch verschiedene Hormone reguliert


Thema: Gefäßwiderstand

1. In welchem Bereich liegt der systemische Gefäßwiderstand (SVR)?

a) SVR = 500-1000 dyn s cm-5
b) SVR = 600-1100 dyn s cm-5
c) SVR = 700-1200 dyn s cm-5
d) SVR = 800-1600 dyn s cm-5
e) SVR = 900-1800 dyn s cm-5

2. In welchem Bereich liegt der pulmonale Gefäßwiderstand (PVR)?

a) PVR = 30-150 dyn s cm-5
b) PVR = 40-180 dyn s cm-5
c) PVR = 50-200 dyn s cm-5
d) PVR = 60-220 dyn s cm-5


3. In welchem Bereich liegt der Wedge Druck?

a) PCWP = 5-16 mmHg
b) PCWP = 8-20 mmHg
c) PCWP = 10-22 mmHg
d) PCWP = 15-25 mmHg


4. Eine Wood-Einheit entspricht?

a) 1 Wood = 50 dyn s cm-5
b) 1 Wood = 60 dyn s cm-5
c) 1 Wood = 70 dyn s cm-5
d) 1 Wood = 80 dyn s cm-5
e) 1 Wood = 90 dyn s cm-5



Thema: Katecholamine

1. Welche Ausssage zum Adrenalin ist nicht richtig?

a) Adrenalin bewirkt eine erhöhte Blutdruckamplitude
b) Adrenalin bewirkt einem Anstieg der Herzfrequenz
c) Adrenalin wird in der Nebenniere produziert
d) Die Plasmahalbwertszeit von Adrenalin beträgt bei intravenöser Gabe nur ein bis drei Minuten
e) Adrenalin bewirkt einen deutlichen Anstieg des mitlleren arteriellen Druckes (MAP)
f) Adrenalin bewirkt eine Senkung des Sermkaliumspiegels


2. Adrenalin in kleinen Dosierungen

a) erhöht den gesamtperipheren Widerstand
b) verändert den gesamtperipheren Widerstand nicht
c) erniedrigt den gesamtperipheren Widerstand


3. Aktivierung der ß-Rezeptoren

a) führt als wichtigste Wirkung zur Vasokonstriktion
b) führt als wichtigste Wirkung zur Vasodilatation


4. Noradrenalin wirkt

a) nur an α1-Rezeptoren
b) nur an ß1-Rezeptoren
c) an α1- und ß1-Rezeptoren
d) an α1-, ß1- und ß2-Rezeptoren
e) an α1- und α2-Rezeptoren, sowie an ß1- und ß2-Rezeptoren


Thema: Gehirn

1. Der Circulus arteriosus Willisii ist bei viel Prozent der Menschen inkomplett angelegt?

a) 5%
b) 10%
c) 15%
d) 20%
e) mehr als 20%

2. Wieviel ml Blut durchströmen beim Erwachsenen in einer Minute das Gehirn pro 100 g Gehirngewebe?

a) ca. 50 ml/100g
b) ca. 100 ml/100g
c) ca. 150 ml/100g
d) ca. 200 ml/100g
e) ca. 250 ml/100g
f) ca. 300 ml/100g

3. Wieviel ml Blut durchströmen beim Kleinkind in einer Minute das Gehirn pro 100 g Gehirngewebe?

a) ca. 20 ml/100g
b) ca. 30 ml/100g
c) ca. 40 ml/100g
d) ca. 50 ml/100g
e) ca. 80 ml/100g
f) ca. 100 ml/100g


4. Der Normalwert des intrakraniellen Druckes (ICP) liegt zwischen


a) 06-08 mmHg
b) 10-15 mmHg
c) 12-16 mmHg
d) 14-18 mmHg
e) 15-20 mmHg


Thema: Protamin und Heparin

1. Protamin

a) hat selbst keine antikoagulatorische Wirkung
b) ist kein natürlich vorkommendes Fischprotein
c) senkt den pulmonal vaskulären Widerstand
d) kann Tachykardien auslösen


2. Protamin ist der Antagonist von Heparin

a) 1 ml Protaminsulfat inaktiviert 100 I.E. Heparin
b) 1 ml Protaminsulfat inaktiviert 200 I.E. Heparin
c) 1 ml Protaminsulfat inaktiviert 400 I.E. Heparin
d) 1 ml Protaminsulfat inaktiviert 500 I.E. Heparin
e) 1 ml Protaminsulfat inaktiviert 1000 I.E. Heparin
f) 1 ml Protaminsulfat inaktiviert 2000 I.E. Heparin
g) 1 ml Protaminsulfat inaktiviert 5000 I.E. Heparin


3. Was trifft für Heparin nicht zu?

a) Heparin kommt natürlich in basophilen Granulozyten vor
b) Heparin besitzt eine lineare Dosis-Wirkungs-Beziehung
c) Heparin ist ein Gemisch aus Polysacchariden unterschiedlichen Molekulargewichts
d) Heparin kann Thrombosen verursachen


4. Die Halbwertszeit von Heparin beträgt


a) ca. 30 min
b) ca. 60 min
c) ca. 90 min
d) ca. 120 min


Thema: Erythrozyt

1. Wie hoch ist die Lebensdauer eines Erythrozyten?

a) 60 Tage
b) 80 Tage
c) 100 Tage
d) 120 Tage
e) 140 Tage


2. Wie hoch ist die Erythrozytenzahl im Blut bei Frauen?

a) 3,4-4,6 · 106/µl
b) 3,6-4,8 · 106/µl
c) 3,8-5,0 · 106/µl
d) 4,0-5,2 · 106/µl
e) 4,2-5,4 · 106/µl

3. Wie lange ist ein Erythrozytenkonzentrat bei 4° C ± 2° C Lagerung haltbar?

a) 32 Tage
b) 42 Tage
c) 47 Tage
d) 52 Tage
e) 57 Tage


4. Um wieviel g/dl wird der Hämoglobinwert eines Patienten nach Applikation eíner Blutkonserve erhöht?

a) ca. 0,5 g/dl
b) ca. 1,0 g/dl
c) ca. 1,5 g/dl
d) ca. 2,0 g/dl
e) ca. 2,5 g/dl


Thema: Niere

1. Wie hoch ist die glomuläre Filtrationsrate (GFR) beider Nieren pro Tag?

a) 80 l
b) 180 l
c) 280 l
d) 380 l
e) 480 l


2. Welche ungefähre Urinmenge wird innerhalb von 24 Stunden von beiden gesunden Nieren zusammen produziert?

a) 500 ml
b) 1000 ml
c) 1500 ml
d) 2000 ml
e) 2500 ml

3. Welche Kraft wirkt der glomulären Filtration entgegen?

a) Der glomeruläre hydrostatische Kapillardruck
b) Der kapsuläre Druck
c) Der Staudruck
d) Der kolloidosmotische Druck in den Kapillaren
e) Der kapsuläre und der Staudruck
f) Der kapsuläre und kolloidosmotische Druck in den Kapillaren
g) Der Staudruck und kolloidosmotische Druck


Thema: Koronarversorgung

1. Durch welche Koronararterie werden die ventralen Anteile des Septums überwiegend versorgt?

a) RCA
b) RCX
c) RIVA
d) Diagonaläste D1 und D2


2. Wie hoch ist die Koronarreserve?

a) 1-2 fache des Ruhewerts
b) 2-3 fache des Ruhewerts
c) 3-4 fache des Ruhewerts
d) 4-5 fache des Ruhewerts


3. Wie hoch ist die arteriovenöse Sauerstoffdifferenz AVDO2 des Herzens?

a) 100 ml O2/l Blut
b) 140 ml O2/l Blut
c) 170 ml O2/l Blut
d) 210 ml O2/l Blut


Thema: Atmung

1. Wie hoch ist die Vitalkapazität der Lunge eines Erwachsenen?

a) 1500 ml
b) 2500 ml
c) 3500 ml
d) 4500 ml

2. Wie hoch ist das Atemzug - oder Tidalvolumen (VT) eines Erwachsenen?

a) 50-200 ml
b) 100-300 ml
c) 200-400 ml
d) 350-800 ml

3. Wie hoch ist die Atemfrequenz eines Erwachsenen?

a) 3-5 Atemzüge/min
b) 6-10 Atemzüge/min
c) 16-20 Atemzüge/min
d) 30-40 Atemzüge/min

4. Wie hoch ist der Sauerstoffverbrauch eines Erwachsenen unter Ruhebedingungen?

a) 75 ml/min
b) 150 ml/min
c) 300 ml/min
d) 600 ml/min


Thema: Sauerstoff

1. Wie hoch ist der Sauerstoffgehalt der Ausatemluft?

a) 0,05 %
b) 17 %
c) 21 %
d) 35 %
e) 79 %

2. Beim morgendlichen Check Ihrer 2 Liter Sauerstoffflasche für ein transportables ECMO - System stellen Sie einen Restdruck von 50 bar fest. Wie viel Liter Sauerstoff stehen Ihnen noch zur Verfügung?

a) 5 l
b) 10 l
c) 50 l
d) 100 l
e) 500 l

3. Wie hoch ist der Sauerstoffpartialdruck der Inspirationsluft auf Höhe des Meeresspiegels?

a) 40 mmHg
b) 100 mmHg
c) 120 mmHg
d) 150 mmHg
e) 760 mmHg

4. Wie viel Sauerstoff kann der Mensch unter Raumluftatmung im Myoglobin der Muskelzellen speichern und somit als Sauerstoffreserve nutzen?

a) ca. 50 ml
b) ca. 100 ml
c) ca. 150 ml
d) ca. 200 ml
e) ca. 400 ml



Thema: Koronardurchblutung


1. Der Koronarfluss des Herzens ohne Belastung liegt bei:

a) 20-25 ml/min pro 100 g Myokardgewebe
b) 40-50 ml/min pro 100 g Myokardgewebe
c) 70-80 ml/min pro 100 g Myokardgewebe
d) 100-140 ml/min pro 100 g Myokardgewebe

2. Koronarreserve bezeichnet:

a) die Summe des maximalen Koronardurchblutung und der Koronardurchblutung in Ruhe
b) die Differenz der maximalen Koronardurchblutung und der Koronardurchblutung in Ruhe
c) das Produkt der maximalen Koronardurchblutung und der Koronardurchblutung in Ruhe
d) der Quotient der maximalen Koronardurchblutung und der Koronardurchblutung in Ruhe

3. Der maximale Koronarfluss beträgt das:

a) 2-3-fache des Ruhewertes
b) 4-5-fache des Ruhewertes
c) 8-10-fache des Ruhewertes
d) 10-20-fache des Ruhewertes

4. Welcher Anteil des Herzzeitvolumens (in %) fließt durch die Koronargefäße?

a) 2-3%
b) 4-5%
c) 10-15%
d) 20-25%


Thema: Lungenödem




1. Welche Organschädigung kann zu einem Entstehen des Lungenödems beitragen?

a) Leberinsuffizienz
b) Niereninsuffizienz
c) Neprohtisches Syndrom
d) a + b
e) b + c
f) a + b + c


2. Was ist kein direkt begünstigender Faktor für die Entstehung eines Lungenödems?

a) Hypoproteinämie
b) Gestörter Lymphabfluss
c) Rechtsherzinsuffizienz
d) Erhöhte Kapillarpermeabilität


3. Der effektive Filtrationsdruck errechnet sich aus

a) der Summe zwischen hydrostatischem und onkotischen Druck
b) der Differenz zwischen hydrostatischem und onkotischen Druck
c) der Summe von mittleren Lungenarteriendruck und PEEP
d) der Differenz zwischen miittleren Lungenarteriendruck und PEEP


4. Welcher durch die Orthostase ausgelöster Mechanismus hat keinen positiven Einfluss auf den Patienten mit Lungenödem?

a) Abfall des zentralen Venendrucks
b) Verbesserter Lymphabfluss aus der Lunge
c) Eine isolierte verbesserte Füllung des rechten Ventrikels
d) Abnahme des hydrostatischen Lungenkapillardrucks


Thema: Hygiene



1. Die Abkürzung ESBL beschreibt

a) Stäbchenbakterien
b) Viren
c) ein Enzym
d) Pilze

2. MRGN bezeichnet

a) multiresistente gram-negative Viren
b) multiresistente gram-negative Plasmodien
c) multiresistente gram-negative Pilze
d) multiresistente gram-negative Stäbchenbakterien

3. 3MRGN sind Erreger, die

a) durch Mutation inzwischen dreifach verändert sind
b) resistent gegen drei von vier Antibiotikagruppen sind
c) zu drei Erregerhauptstämmen gehören können
d) erstmals 2003 nachgewiesen worden sind

4. Mycobacterium chimaera bezeichnet

a) gram-positive Bakterien
b) gram-negative Bakterien
c) tuberkulöse Bakterien


Thema: Aktionspotential



1. In welcher Reihenfolge läuft das Aktionspotential ab?

a) Overshoot-Depolarisation-Hyperpolarisation-Repolarisation
b) Hyperpolarisation-Overshoot-Depolarisation-Repolarisation
c) Depolarisation-Overshoot-Repolarisation-Hyperpolarisation
d) Hyperpolarisation-Depolarisation-Overshoot-Repolarisation

2. Die Dauer der Aktionspotentiale im Vorhof und Ventrikel

a) ist gleich
b) ist ca. doppelt so lang im Ventrikel
c) ist ca. dreimal so lang im Ventrikel

3. Der kurzzeitige Abfall der Spannung unter das eigentliche Ruhemenbranpotential entsteht durch

a) die Hyperpolarisation
b) die Aktivierung der Na/ K Pumpe
c) das Refraktärpotential
d) eine bestehende Hypokaliämie

4. Die Verabreichung der hyperkalämischen Kardioplegie führt zu einem

a) diastolischem Herzstillstand
b) systolischen Herzstillstand


Thema: Eisenmenger-Syndrom



1. Das Eisenmenger-Syndrom beschreibt

a) eine pulmonale Hypertonie mit linksventrikulärer Hypertrophie
b) eine überreitende Aorta in Verbindung mit einem Ventrikelseptumdefekt und einer Zyanose
c) eine rechtsventrikuläre Hypertrophie ausgelöst durch eine ausgedehnte Lungenfibrose
d) ein Respiratorisches Distress-Syndrom bei Kindern

2. Das Cor pulmonale unterscheidet sich vom Eisenmenger-Syndrom durch

a) eine rechtsventrikuläre Hypertrophie ausgelöst durch eine pulmonale Hypertonie
b) eine rechtsventrikuläre Hypertrophie ausgelöst durch eine Pulmonalatresie
c) eine vermehrte Lungendurchblutung aufgrund einer Zyanose
d) eine akute Reaktion aufgrund eines pulmonalen embolischen Verschlusses

3. Der auslösende Faktor des Eisenmenger-Syndroms ist

a) eine Zyanose ausgelöst durch einen Rechts-Links-Shunt
b) ein kongenitaler Herzfehler mit Links-Rechts-Shunt
c) eine Pulmonalstenose
d) eine fixierte pulmonale Hypertonie

4. Die Diagnose des Eisenmenger-Syndroms erfolgt häufig

a) direkt nach der Geburt
b) zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr
c) im Schulkindalter
d) bei Jugendlichen


Thema: Sauerstoffdissoziationskurve



1. Die O2-Dissoziationskurve gibt Auskunft über

a) die Menge des an Hämoglobin gebundenen Sauerstoffs
b) das Verhältnis von chemischen und physikalischen transportierten Sauerstoffs im Blut
c) die Beziehung zwischen pO2 und SaO2
d) die Korrelation der Hüfner Zahl und der Hämoglobinkonzentration

2. Eine Linksverschiebung der O2-Dissoziationskurve ist ein Hinweis auf eine

a) erhöhte Affinität des Hämoglobins für Sauerstoff
b) verbesserte Abgabe von O2 an das periphere Gewebe
c) verminderte O2-Transportkapzität des Hämoglobins
d) erhöhte Perfusion der Lungenkapillaren

3. Eine Hyperkapnie

a) bewirkt eine Linksverschiebung der O2-Dissoziationskurve
b) bewirkt eine Rechtsverschiebung der O2-Dissoziationskurve
c) hat keinen Einfluss auf die Sauerstofftransportkapazität im Blut
d) vermindert unter Narkosebedingungen die O2-Aufnahme in der Lunge

4. Ein Temperaturabfall von 8° C während des kardiopulmonalen Bypasses resultiert in einer

a) verbesserten O2-Aufnahme in der Lunge
b) verminderten O2-Abgabe ins Gewebe
c) unveränderten Sauerstoffbindung an das Hämoglobin aufgrund der Hämodilution
d) verbesserten O2 Abgabe im peripheren Gewebe


Thema: Medizinische Umrechnungen



1.1. Druckumrechnung von Millimeter-Quecksilbersäule nach Pascal:

a) 100 mmHg = 9,3 kPa
b) 100 mmHg = 11,3 kPa
c) 100 mmHg = 13,3 kPa
d) 100 mmHg = 15,3 kPa

2.Umrechung von Zoll in Millimeter:

a) 3/8" = 5,5 mm
b) 3/8" = 9,5 mm
c) 3/8" = 13,5 mm
d) 3/8" = 17,5 mm

3. Umrechung von French in Millimeter:

a) 2 Fr = 1 mm
b) 3 Fr = 1 mm
c) 4 Fr = 1 mm
d) 5 Fr = 1 mm

4. Was entschricht einem Charrière (Ch)?

a) 1 Ch = 1 Zoll
b) 1 Ch = 1 Gauge
c) 1 Ch = 1 mm
d) 1 Ch = 1 Fr


Thema: ARDS


1. Bei dem Acute Respiratory Distress Syndrom (ARDS) handelt es sich

a) um ein Perfusionsdefizit innerhalb des Lungenparenchyms
b) um ein Hyperpermeabilitätsödem
c) immer um eine fibrotische Veränderung des Lungengewebes


2.Welche Beatmungsstrategie sollte bei ARDS Patienten in Erwägung gezogen werden?

a) Inversed Ratio Ventilation (1:2)
b) BIPAP Ventilationsmodus
c) Permissive Hyperkapnie


3.Was wird als ein Kriterium zur Unterscheidung der Acute Lung Injury (ALI) und des Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS) verwendet?

a) Akuter Beginn
b) PaO2/FIO2 (unabhängig vom PEEP-Niveau)
c) Bilaterale Infiltrate im Röntgenbild der Lunge
d) PCWP < 18 mmHg (Wedge-Druck) oder keine klinischen Zeichen einer linksatrialen Hypertonie

4.Welche Gesetzmäßigkeit kann zur vereinfachten Veranschaulichung der Lungendurchblutung herangezogen werden?

a) TORRICHELLI´sche Gleichung
b) Ohm´sche Gesetz
c) BERNOULLI - Gleichung
d) Reynoldszahl

Thema: Kreatinin


1. Welcher Faktor hat keinen Einfluss auf die Kreatinin Konzentration im Plasma?

a) körperlicher Aktivität
b) Geschlecht
c) Glomeruläre Flussrate
d) Lebensalter

2. Im Glomerulus der Niere ist der Unterschied der Konzentration von Kreatinin im Plasma im Vas efferens im Vergleich
2: zum Vas afferens

a) niedriger
b) höher
c) unverändert

3. Die Resorption von Kreatinin im proximalen Tubulus beträgt

a) 0 %
b) 25 %
c) 50 %
d) 100 %

4. Die Kreatinin-Clearance gibt Aufschluss über

a) die Kreatinin Konzentration im Plasma
b) die glomeruläre Filtrationsrate
c) die Muskelaktivität
d) einen myokardialen Schaden