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Der Ductus arteriosus stellt im Kreislauf des ungeborenen Kindes die erforderliche Verbindung zwischen der linken Pulmonalarterie und Aorta descendens dar.


Diese Aussage ist richtig !!! *


Der Ductus arteriosus stellt im Kreislauf des ungeborenen Kindes (fetaler Kreislauf) eine normale und erforderliche Verbindung zwischen der linken Pulmonalarterie (unmittelbar nach der Bifurkation) und Aorta descendens (Distal des Abgangs der linken Arteria Subclavia) dar. Über den Ductus wird im Mutterleib das Blut aus der rechten Herzkammer unter Umgehung der Lunge in die Körperschlagader gepumpt. Normalerweise verschließt sich der Ductus innerhalb von Stunden bis Tagen nach der Geburt spontan. Bleibt dieser Verschluss aus, spricht man von einem fortbestehenden (persistierenden) Ductus arteriosus. Der persistierende Ductus arteriosus zählt mit 5 bis 9 % zu den häufigen Fehlbildungen am Herzen und kommt isoliert und in Kombination mit anderen Fehlbildungen des Herzens und der großen Arterien vor.

*U. Stierle: Klinikleitfaden Kardiologie, Urban & Fischer (4): 342-343

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Maik Foltan, Webmaster der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.



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