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Der Indirekte Coombs Test einer Kreuzprobe vermittelt eine Aussage über das Vorhandensein von Antikörpern im Serum des Empfängers, die sich an die Erythrozyten des Spenders anheften können.


Diese Aussage ist richtig !!! *



Durch Zugabe eines Antiglobulins (Coombs Serum), welches bereits auf der Erythrozytenoberfläche anheftende Antikörper bindet, können diese Antikörper durch die Agglutination der roten Blutkörperchen erkannt werden. Durch das Vermischen des Empfängerserums mit den roten Blutkörperchen des Spenders kann eine Verträglichkeit des Spenderblutes getestet werden. Generell weist der indirekte Coombs-Test damit nichtgebundene, im Serum zirkulierende, inkomplette Antikörper nach.
Ein positiver Coombs-Test aufreten bei: Autoimmunerkrankungen (rheumatische Erkrankungen), Infektionen, lymphatische Leukämien, Medikamentennebenwirkungen.





* Larsen Anästhesie Urban&Fischer 2010 (9): 765 - 806

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Maik Foltan, Webmaster der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.



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