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Die Anionenlücke beträgt unter physiologischen Bedingungen 5-10 mmol/l.


Diese Aussage ist die gesuchte Lösung *


Als Anionenlücke wird die Differenz zwischen der Na+ und der Summe der Konzentrationen von Cl- und HCO3- im Plasma bezeichnet.
Sie entsteht durch das Vorhandensein nicht messbarer Anionen im Serum wie Phosphat, Sulfat und organischer Säuren.
Eine vergrößerte Anionenlücke deutet darauf hin, dass ein Verlust an HCO3- vorliegt, der nicht, wie normalerweise, durch Cl-, sondern durch andere, nicht gemessene Anionen wie Ketonkörper, Laktat, PO4- und SO4- ausgeglichen wird.

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Reinhard Larsen: Anästhesie. Urban & Fischer Verlag; (8): 13
Buddecke und Fischer: Pathophysiologie, Pathobiochemie, klinische Chemie. De Gruyter Verlag: 151



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Maik Foltan, Webmaster der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.


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