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Adrenalin bewirkt führt zu einem deutlichen Anstieg des mitlleren arteriellen Druckes (MAP) ist nicht richtig.

Diese Aussage ist die gesuchte!! *



Der mittlere arterielle Druck verändert sich nur geringfügig, da sich diastolischer Blutdruckabfall und systolischer Blutdruckanstieg gegenseitig aufheben. [1]


Nach Vorbehandlung mit Alpha-Blockern führt Adrenalin jedoch zu einer paradoxen, therapeutisch genutzten Senkung des Blutdrucks (Adrenalinumkehr). Auch sehr niedrige Adrenalindosen (< 0,1 µg/kg) können eine leichte Senkung des arteriellen Blutdrucks bewirken, die mit einer selektiven Aktivierung von ß2-Adrenozeptoren der Blutgefäße erklärt wird. [2]

 

 

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[1] F. Kehl, Anästhesie in Multiple-Choice-Fragen, Springer Verlag, [5]: 211

[2] B.B. Hoffman (2001). Catecholamines, sympathomimetic drugs, and adrenergic receptor antagonists. In: A.G. Gilman. The pharmacological basis of therapeutics. McGraw-Hill, New York. 10. Aufl. S. 215–268.

 

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